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am Ende eines Jahres wird regelmäßig Bilanz gezogen. Und da möchte ich in diesem Jahr mit den positiven Ergebnissen beginnen. Denn schlechte Nachrichten haben auch unseren Verband in diesem Jahr genug erreicht.
Die Gemeinschaftsstiftung der Arbeiterwohlfahrt konnte in diesem Jahr insgesamt Erträge von 51.937,82 Euro erzielen. Am meisten davon profitieren konnten die Bewohner in den Seniorenwohnungen. Für ihre sozialpädagogische Betreuung flossen insgesamt 27.213,45 Euro . 14.078,78 Euro waren von den Stiftern für bestimmte Zwecke bestimmt, aus den Einlagen der Ortsvereine konnten 8.292,53 Euro für die Unterhaltung von Räumen zurück fließen. Für die Delfin-Therapie wurden 2.353,06 Euro aus der Dolve-Stiftung bereit gestellt. Im kommenden Jahr, so hoffe ich, können wir ähnliche Erträge erwarten.
Das ist auch notwendig, denn nach den bisherigen Nachrichten aus Bund, Land und Stadt dürfte die Sozialpolitik vor erheblichen finanziellen Schwierigkeiten stehen. So hatte das Land für den Haushalt 2003 zunächst erhebliche Kürzungen angekündigt, so für die Familienbildungsstätten, die Kinder- und Jugendfreizeiten sowie die Behindertenarbeit. Die rot-grünen Politiker haben zwar einige Gelder wieder eingesetzt, aber nicht in dem Umfang wie bisher. Und für die folgenden Jahre sind weitere Kürzungen in diesen hochsensiblen Bereichen angekündigt. Gefahren für die Verbände birgt letztlich auch das angekündigte Landespflegegesetz. Es bleibt zu hoffen, dass nicht alles Realität wird. Wir hoffen, daß unsere Bedenken und Anregungen ernst genommen werden, die wir Ministern und Abgeordneten mitgeteilt haben. Sonst stehen wir vor fast unüberwindlichen Schwierigkeiten.
Schon in diesem Jahr war nicht alles im richtigen Lot. Ich denke da nur an die Probleme um die Betreuung der Flüchtlinge. Und ich frage mich wirklich, welchen Stellenwert das Ehrenamt im vergangenen Jahr für die Verantwortlichen in der Politik wirklich hat. Wurde dieses Engagement im vergangenen Jahr noch hoch gelobt, wurde es in diesem Jahr offensichtlich vergessen.
Ich möchte daher nicht versäumen, noch einmal besonders auf den unermüdlichen Einsatz aller Ehrenamtlichen hinzuweisen. Gerade bei der vor kurzem zu Ende gegangenen Messe "Mode-Heim-Handwerk" hat es sich einmal mehr gezeigt, wie wertvoll das Ehrenamt für unseren Verband ist. Sie haben den Messe-Besuchern eindrucksvoll gezeigt, was unser Verband leisten kann.
Ihnen sowie allen anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sei es im Ehrenamt oder im Hauptamt will ich in dieser Stelle für die in diesem Jahr geleistete Arbeit danken. Dass sie unter den immer schlechter werdenden finanziellen Bedingungen in fast allen Bereichen sich so für die Armen und Schwachen unserer Gesellschaft einsetzen, kann nicht hoch genug gewürdigt werden.
Und ich bin sicher, dieses Engagement wird auch im kommenden Jahr nicht nachlassen. Daher wünsche ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie allen Mitgliedern, Freundinnen und Freunden der Arbeiterwohlfahrt ein friedliches Weihnachtsfest und Glück und Gesundheit für das neue Jahr.
Michael Franz (Vorsitzender)
auch für den Geshäftsführer ist der Jahreswechsel ein Anlass, Bilanz des Jahres 2002 zu ziehen und in das neue Jahr vorauszuschauen. Obwohl es sich schon in der zweite Hälfte dieses Jahres andeutete, dass die finanzielle Situation auch der Wohlfahrtsverbände immer kritischer wird, können wir doch auch auf Positives zurückblicken. Zuerst ist da zu bemerken, daß uns der Ankauf des Grundstückes in Holsterhausen zum Um- und Neubau des Otto-Hue-Hauses durch eine großzügige Spende ermöglicht wurde. Desweiteren denke ich da beispielsweise an die große Hilfsbereitschaft unserer Mitglieder, Ortsvereine und Einrichtungen während und nach der Flutkatastrophe in den neuen Bundesländern. Über 10.000 Euro kamen dadurch den verwüsteten Einrichtungen der AWO in Grimma zu Gute. Ich möchte an dieser Stelle an Spenderinnen und Spendern danken. Sie haben einmal mehr gezeigt, dass Hilfe für den Nächsten bei der Arbeiterwohlfahrt eine Selbstverständlichkeit ist.
Zu den positiven Seiten des vergangenen Jahres gehört auch, dass unsere Einrichtungen trotz der angespannten Situation hervorragend gearbeitet haben. Das ist durchaus nicht selbstverständlich. Denn gerade den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Pflege wird vieles abgefordert. Es ist leider so, dass viele Dienste an den alten und pflegebedürftigen Menschen nicht von der Pflegeversicherung abgedeckt werden. Gerade aber diese zusätzlichen Dienste am Menschen sind für sie von enormer Wichtigkeit. Allen, die sich um diese Menschen über das übliche Maß hinaus kümmern, gehört unsere Hochachtung.
Zusammen mit der Firma Sahle Wohnen haben wir den ersten Bauabschnitt der Seniorenwohnungen in der neuen Weststadt eröffnet, die ersten Mieter sind eingezogen. Wir gehen damit konsequent den begonnen Weg weiter, ältere Menschen nicht im Abseits stehen zu lassen, sondern ihnen einen Platz mitten in der Gesellschaft zu bieten.
Nicht vergessen werden darf auch das Ehrenamt. Schon traditionell haben wir uns bei allen Ehrenamtlichen mit einem Fest in Aalto-Theater bedankt. Das Engagement im Ehrenamt ist eine unverzichtbare Ergänzung zu der Arbeit im Hauptamt. Auch in diesem Jahr hat sich wieder gezeigt, dass beide Seiten unseres Verbandes Hand in Hand zusammenarbeiten.
Und das muss in den nächsten Jahren intensiviert werden. Denn alle Zeichen aus Bund, Land und Gemeinden weisen darauf hin, dass die Arbeit mit den Ärmsten der Gesellschaft vor massiven Einschnitten steht. Die öffentlichen Kassen sind leer, die Steuereinnahmen brechen immer weiter weg, die finanziellen Belastungen für die, die im Beruf stehen, werden steigen. Und wenn gespart werden muss, dann denken die Politiker zuerst an die freiwilligen Leistungen der öffentlichen Hand. Nur muss bedacht werden, dass das eigentlich gar keine freiwilligen Leistungen mehr sind. Es sind Dienste am Menschen, auf die wir nicht verzichten können.
Ich bin sicher, dass selbst im Zeichen finanzieller Engpässe die Arbeiterwohlfahrt ihre Dienste am Nächsten erfüllen wird. Wir haben dazu entsprechende Konsolisdierungsmaßnahmen vorbereitet.
Meine Hoffnung auf das Gelingen verbinde ich mit den besten Wünschen zum Weihnachtsfest und für das neue Jahr an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie alle Mitglieder, Freundinnen und Freunde der Arbeiterwohlfahrt.
Wolf Ambauer(Geschäftsführer)
Die Alarmsignale häufen sich. Die Pflege allgemein und die Altenpflege im Besonderen ist bedroht. So haben die Verbände der freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen auf die immer schwieriger werdende Situation hingewiesen: "Wenn pflegebedürftige Menschen zum Kostenfaktor degradiert werden, dann hat die demokratische und menschenwürdige Gesellschaft keine Zukunft", stellt Dr. Jörg Steinhausen, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände völlig richtig fest. Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung setzte einen anderen Akzent, der aber in die gleiche Richtung weist. Nach dessen Erkenntnissen sind hoch gerechnet mehr als 40.000 Stellen in Krankenhäusern. Altenpflegeheimen und ambulanten Diensten nicht besetzt. Dem stehen nur 18.000 Arbeit suchende Pflegefachkräfte gegenüber. Die Dienstleistungsgewerkschaft "ver.di" sieht einen Kollaps voraus, sowohl bei der Betreuung der Pflegebedürftigen als auch bei den Arbeitsbedingungen der Beschäftigten.
Problematisch ist inzwischen auch, dass Pflegekräfte weit häufiger als andere Berufsgruppen vor Erreichen des Rentenalters aus dem Erwerbsleben ausscheiden müssen. Über die Hintergründe dieser Erscheinung will jetzt eine Studie Näheres erfahren. In diesem und im kommenden Jahr sollen Pflegekräfte dazu befragt werden.
Zu Wort gemeldet haben sich die Verbände auch in der Frage der Neufassung des Pflegesetzes in Nordrhein-Westfalen. Danach sollen öffentliche Bedarfsplanung und Genehmigung abgeschafft werden zu Gunsten einer verschärften Konkurrenz der Träger. Unter diesen Voraussetzungen werden Wohlfahrtsverbände kaum noch Neuinvestitionen leisten können, lautet die Kritik. Befürchtet wird auch, dass durch solche Regelungen das Land jedweden Einfluss auf Standard, Qualität und Versorgungsdichte aufgebe.
Die Zahl der Warner vor einem Pflegenotstand in Deutschland wächst. Damit aber auch die Zahl derer, die sich Gedanken über Abhilfe machen. So hat die Arbeiterwohlfahrt vor der Bundestagswahl an alle Parteien appelliert, die Lage der pflegebedürftigen Menschen in den Mittelpunkt künftiger Regierungspolitik zu stellen. Die Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände hat in einer Resolution Gesetzesinitiativen gefordert, die sich an den individuellen Bedürfnissen der pflegebedürftigen Menschen orientieren. Das sei notwendig, um einen finanziellen Kollaps der ambulanten, stationären und teilstationären Pflege in den nächsten Jahren abzuwenden. Gleichzeitig fordert die AWO höhere Anforderungen an das Qualitätsmanagement in den Einrichtungen. Um die Situation in der Pflege zu verbessern, müssen Pflegebedarfs- und Personalbemessungsverfahren eingeführt werden.
Das Diakoniewerk fordert eine Prüfung und Überarbeitung der gesetzlichen Rahmenbedingungen. Dabei müssten die Mehrkosten durch die Betreuung altersverwirrter Menschen ebenso berücksichtigt werden wie die für Qualitätssicherung und für bessere Ausbildungsmöglichkeiten. Zumindest dabei wird sich im kommenden Jahr einiges ändern. Nachdem Bayern zwei Jahre eine bundeseinheitliche Ausbildung verhindert hat, sprach jetzt das Bundesverfassungsgericht ein Machtwort. Das neue Gesetz zur Ausbildung kann im kommenden Jahr in Kraft treten.
Dennoch werden in den nächsten Jahren weitere Änderungen unabdingbar sein. Vor allem muss das Personal in den Pflegeheimen von den Verwaltungsaufgaben entlastet werden. Denn dadurch bleibt immer weniger Zeit für die Bewohnerinnen und Bewohner der Heime. Aber auch das Land muss sein geplantes Gesetz überdenken. Es kann und darf sich nicht aus der Verantwortung für die Pflege herausziehen.
Fakt auf jeden Fall ist schon heute, dass das Personal in den Pflegeheimen weit mehr leistet, als es die Bestimmungen der Pflegeversicherung vorsehen. Zwar ist die Ausbildung in Essen und den Nachbarstädten überdurchschnittlich hoch, zwar gibt es in den Einrichtungen der Arbeiterwohlfahrt in Essen kaum offene Stellen. Aber die Kräfte können derzeit ihre ureigene Aufgabe im Sinne der Betroffenen nur leisten, wenn sie mehr als nach den Bestimmungen arbeiten. Und das dürfte wohl kaum in Sinne der Pflegeversicherung sein. Vor diesem Hintergrund ist es eigentlich ein Wunder, dass nicht noch mehr Kräfte den Pflegeberuf verlassen. Das zeugt von hohem Engagement.
Der Kreisvorstand
Moderne Seniorenwohnungen in einem modernen Umfeld in unmittelbarer Nähe zur Essener City - das alles bietet das Wilma Sahle Haus, das gegenwärtig mitten in der Weststadt entsteht.
Ende Oktober fand die Schlüsselübergabe an die ersten Bewohner statt. 37 Seniorinnen und Senioren begrüßte Sahle-Mitarbeiterin Cornelia Daume im Service-Büro in der Kurt-Jooss-Straße. Als symbolisches Zeichen für den Einzug überreichte Daume einen goldenen Schlüssel und einen bunten Blumenstrauß als Willkommensgruß. Mit Interesse und Spannung verfolgten die "Neu-Weststädter" den offiziellen Teil der Feier, um anschließend in lockerer Runde mit zukünftigen Nachbarn zu plaudern, Umzugserfahrungen auszutauschen und sich gemeinsam auf das neue Domizil zu freuen. Die meisten Mieter der ersten Stunde stammen aus Essen oder leben seit vielen Jahren in der Stadt. Vor allem aus den nahe gelegenen Stadtteilen hat es viele Senioren in die nagelneue Wohnanlage gezogen. Manch einem merkte man die Ungeduld bei der kleinen Feier zur Schlüsselübergabe an, denn schon tags drauf sollten die ersten Möbelwagen zum Einzug anrollen.
Auch wenn die Wohnungen noch leer sind, Schritte und Stimmen durch die Räume und Flure hallen - nach der Schlüsselübergabe waren die neuen Hausbewohner ganz in ihrem Element. Wie die meisten ihrer Nachbarn freut sich Erika te Koning schon seit Wochen auf ihr neues Heim. 18 Jahre lang wohnte die Rentnerin, die jetzt eine der kleineren Zwei-Zimmer-Wohnungen angemietet hat, in der Wörthstraße in Huttrop. "Eigentlich habe ich da ganz gerne gewohnt. Es gab einen Garten und viel Grün. Solange ich gut laufen und mich komplett allein versorgen konnte, ging alles wunderbar." Dann aber nahmen die Beeinträchtigungen zu. In ihrer alten Wohnung wurde das Leben für die 73-Jährige immer beschwerlicher. An einem Umzug in ein seniorengerechtes Umfeld führte schließlich kein Weg vorbei. Und dann ging alles ganz schnell.
Die Familie unterstützte die frühere Hausfrau und Mutter von vier Kindern in ihrer Entscheidung. Die erwachsenen Kinder managten das Drumherum, sorgten dafür, dass die Belastungen für die Mutter gering blieben. "Meinen Kinder verdanke ich alles", lobt die Seniorin. Am Wilma Sahle Haus schätzt sie vor allem "das Neue, die Lage im Herzen von Essen und die seniorenfreundliche Ausstattung". Nicht zuletzt entsprach das Angebot auch finanziell ihren Vorstellungen - und Möglichkeiten. "Ich habe keine große Rente. Da muss man mit jedem Cent rechnen", sagt die Rentnerin. Bedingt durch die staatliche Förderung liegt der Preis für die Kaltmiete ihrer Wohnung bei 4,60 Euro pro Quadratmeter. "Das kann ich mir gerade leisten", meint Erika te Koning und setzt außerdem darauf, dass sich die Heizkosten durch neue Technik und moderne Baumaterialien in Grenzen halten. Vom Alltag und vom Leben möchte die aktive Mittsiebzigerin "möglichst viel mitbekommen." In der ehemaligen Wohnung war es ihr oft ganz einfach zu ruhig. "Wenn ich jetzt aus dem Fenster schaue, sehe ich immer Menschen, Autos, Leben. Da wird's mir nie langweilig." Besonders freut sich Erika te Koning - seit 10 Jahren ist sie AWO-Mitglied und nimmt zurzeit an den Treffen des Clubs in der Winfriedschule teil - auf die Gemeinschaftsaktivitäten der AWO. "Singen, Tanzen, Karten spielen, Gedichte vorlesen oder selber schreiben. Im Clubraum werden wir zusammen sicher viel Spaß haben", sagt sie. Auch über das gesellige Beisammensein hinaus gibt ihr die Präsenz der AWO die Sicherheit, die ihr im höheren Lebensalter wichtig ist. Tochter Erika kann dem nur zustimmen: "Wir sind immer für unsere Mutter da. Aber was ist, wenn einer von uns krank ist oder ein Urlaub ansteht?" Nicht nur für die älteren Menschen, sondern auch für die Angehörigen sei es beruhigend zu wissen, dass die AWO die Hausbewohner betreut. "Wenn die Lebenssituation einmal schwieriger wird, muss man nicht lange suchen, sondern hat gleich den richtigen Ansprechpartner, der einem weiterhilft."
Neun Jahre wohnte Margarete Seifried, ebenfalls Bewohnerin der ersten Stunde im Wilma Sahle Haus, in ihrer alten Wohnung im Stadtteil Altendorf. Richtig eingelebt habe sie sich dort allerdings nie. Deshalb, so sagt sie, falle ihr der Abschied nicht schwer. In ihrer neuen Wohnung fühlt sich die Seniorin dagegen schon jetzt richtig wohl. "Ich bin total happy", erklärt sie mit einem Lachen. Schon seit einigen Jahren ist die 63-Jährige chronisch erkrankt, muss mit teils erheblichen Einschränkungen leben. "Immer wieder haben mir die Ärzte zum Umzug geraten." Eine schöne und moderne Wohnung zu finden, die ein seniorengerechtes Umfeld bietet und bezahlbar ist, das aber sei gar nicht so einfach, gibt die frühere Alten- und Familienhelferin ihre Erfahrungen wieder.
"Wegen meiner Erkrankung kam für mich nur eine Wohnung in der ersten Etage und mit Aufzug im Haus in Frage." Margarete Seifried wandte sich an die AWO und entschied sich für dieses Angebot. "Leider kam meine Anfrage zu spät, die Wohnung war bereits vergeben." Umso größer war die Freude, als sie vor wenigen Wochen die Zusage für die Zwei-Zimmer-Wohnung im Wilma Sahle Haus erhielt - und das ausgerechnet an ihrem Geburtstag. "Das war das schönste Geburtstagsgeschenk", strahlt die Seniorin. Auch Margret Seifried schätzt die Lage der Wohnanlage "mitten in der modernen Weststadt". Die Innenstadt sei nur einen Katzensprung entfernt. "Einkauf oder Arztbesuch sind deshalb kein Problem, man kommt überall schnell hin." Die Aufteilung der Wohnräume findet sie "ganz prima". "Größe und Zuschnitt sind wirklich optimal, da wurde kein Platz verschenkt." Über die Loggia freut sie sich ganz besonders. Denn: "Einen Balkon hatte ich noch nie." Gut findet die Neumieterin es, dass auch Familien in das Haus einziehen werden. "Da kann man neue Kontakte knüpfen und die Nachbarschaft ist ein bisschen gemischter." Und was ist das Wichtigste an der neuen Wohnung? "Hier kann man mit einem guten Gefühl alt werden." Michael Sackermann
Mit einem Dankeschön in Höhe von 100 Euro honoriert die Firma Sahle jeden Mietvertrag für das Wohnprojekt in der Weststadt, der aufgrund der Empfehlung eines AWO-Mitglieds zustande kommt. Sollten Verwandte, Freunde oder Bekannte auf der Suche nach einer attraktiven, seniorengerechten Wohnung sein, rufen Sie Michael Vogelwiesche an: Tel.: 0201/1897-231
Am 27. November diesen Jahres hat der Rat der Stadt Essen das neue Konzept zur Betreuung der Flüchtlinge verabschiedet. Bis es dazu kam, gingen Verwaltung und Politik jedoch einige verschlungene Wege.
Begonnen hatte es im Frühjahr 2001, als der Sozialausschuss beschloss, die entsprechenden Verträge mit den zuständigen Verbänden zu kündigen. Im Dezember des gleichen Jahres wurden dann die Kündigungen formal geschrieben und den Verbänden fristgerecht zugestellt. Die Betreuung der Flüchtlinge war damit in Frage gestellt. Verbände und der Verein für Kinder- und Jugendarbeit standen mit leeren Händen da. Als erster schlug Mitte dieses Jahres der Verein für Kinder- und Jugendarbeit Alarm. Ihm würden nicht die notwendigen Kräfte aus den Programmen zur Arbeitsbeschaffung für diesen Zweck zugewiesen, wurde geklagt. Die Politik reagierte auf die Vorwürfe, die Kräfte sollten wieder zugewiesen werden, hieß es. Die Betreuung der Kinder müsse gewährleistet sein.
Offenbar hatten die Verantwortlichen bei der Stadt übersehen, dass alle Flüchtlinge nach dem Gesetz einen Anspruch auf Mindestbetreuung haben. Diese Betreuung sollen und müssen die Gemeinden gewährleisten, sie wird aus Mitteln des Landes refinanziert. Arbeiterwohlfahrt, Caritas und Diakoniewerk setzten sich in dieser Frage zusammen und beschlossen über einen Kooperationsvertrag, diese Arbeit im Rahmen der Landesmittel wieder durchzuführen. Ausgeklammert aber war die Betreuung der Libanesen, die bisher von der Arbeiterwohlfahrt geleistet wurde.
Aber andererseits haben nach dem Kinder- und Jugendhilfe-Gesetz (KJHG) alle Familien, egal welcher Herkunft sie sind, einen Anspruch auf Betreuung. Dieser Anspruch wäre dann von der Arbeiterwohlfahrt auf die Stadt übergegangen. Das aber wollten wahrscheinlich weder die Verwaltung noch die zuständige Politik. Also setzten sich alle Betroffenen erneut zusammen und suchten nach einer Lösung. Ergebnis war im Oktober diesen Jahres ein Vertragsentwurf zu einem Konzept, das im November verabschiedet wurde. Der Verein für Kinder und Jugendarbeit behält die Kinderbetreuung. Die drei Wohlfahrtsverbände kümmern sich gemeinsam um alle Flüchtlinge mit Ausnahme der Libanesen und der Roma. Die Libanesen bleiben weiterhin eine Aufgabe der Arbeiterwohlfahrt in Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Sozialdienst, um die Roma kümmert sich künftig der Allgemeine Sozialdienst der Stadt. Dabei hatte man in der ersten Konzeption die Menschen aus Rußland mit jüdischem Glauben vergessen. Um diese Gruppe soll sich künftig die Jüdische Kultusgemeinde kümmern.
In die Betreuung sollen auch diejenigen Flüchtlinge einbezogen werden, die nicht mehr in den Übergangsheimen wohnen. Zwar hieß es in den zuständigen Gremien, dass die Betreuerinnen und Betreuer künftig auch in diese Wohnungen gehen sollen. Offen ist aber geblieben, wie diese Arbeit geleistet und vor allem finanziert werden soll. Denn zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Flüchtlingsbetreuung sollen aus Spargründen nicht eingestellt werden. Andererseits ist es aber auch Bestreben der Stadt, immer mehr Flüchtlinge in Regelwohnungen zu vermitteln, um nach und nach die Heime aufgeben zu können. Daher bleiben auch nach dem 27. November noch eine Reihe von Fragen offen.
Ingo Gutenberger
Vor zehn Jahren, in den Tagen um die Jahreswende 1992/93, zogen die ersten Mieter in die neue Senioren-Wohnanlage Germaniastraße 44/46 ein. 58 von Ihnen hatten in den 33 Wohnungen für Alleinstehende und den 25 Wohnungen für Ehepaare ein neues Zuhause gefunden.
Auch der AWO-Ortsverein Bergeborbeck wechselte wenige Wochen später in die Begegnungsstätte des Hauses. Bis dahin standen ihm lediglich die Räume der Wohnung im Parterre eines Mietshauses in der Bergmühle zur Verfügung. Jetzt besaß der Ortsverein eine Wirkungsstätte, die er sich immer gewünscht hatte. Neben einer modern ausgestatteten Küche stehen ihm ein komplett eingerichteter Aufenthalts- und Versammlungsraum zur Verfügung. In ihm finden rund 100 Besucher Platz.
Die positive Veränderung legte den Grundstein für eine rasante Aufwärtsentwicklung des bis dahin sehr kleinen Ortsvereins. Sichtbares Zeugnis dafür sind die steigenden Mitgliederzahlen. Hatten vor dem Einzug in die neue Bleibe etwa 85 Frauen und Männer der AWO angehört, so stieg deren Zahl im Laufe der folgenden Jahre stetig an. Heute zählt der Ortsverein 292 Mitglieder. Zwei Seniorenclubs bereiten den Hausbewohnern und anderen Interessierten jeweils dienstags und donnerstags frohe Stunden des Beisammenseins. Neben den beiden Seniorenclubs trifft sich im Hause regelmäßig eine Handarbeit- und eine Nähgruppe.
Nach gemeinsamer Absprache steht auch dem SPD Ortsverein Bergeborbeck die Begegnungsstätte als Versammlungsraum zur Verfügung.
Bald nach dem Einzug vor zehn Jahren schlugen der AWO-Ortsverein und die Mieter dem AWO- Kreisverband und der Firma Sahle als Hausbesitzer vor, die Wohnanlage fortan "Minna-Deuper-Haus" zu nennen. Kreisverband und Hausbesitzer stimmten diesem Vorschlag im Jahre 1994 zu.
Minna Deuper war jene Sozialistin, die 1904, zu einer Zeit da Frauen keinen politischen Parteien angehören durften und auch kein Wahlrecht besaßen, eine Frauenversammlung in Essen organisierte und durchführte. Nachdem sich ab 1908 auch Frauen politisch betätigen durften, wurde sie Mitglied der SPD. Als mit dem Kriegsende 1918 das Ende der Monarchie gekommen war, kam es zur Gründung der Weimarer Republik, dem ersten demokratischen Staat in Deutschland. Dieser demokratische Staat gab den Frauen 1919 nicht nur mehr Rechte, sondern auch das aktive und passive Wahlrecht. Im Jahre 1920 zählte Minna Deuper zu jenen Frauen, die in Essen die Arbeiterwohlfahrt aus der Taufe hoben.
Eine ihrer Töchter war Maria Berns, die nach 1945 über viele Jahre lang Geschäftsführerin der Arbeiterwohlfahrt in unserer Stadt gewesen ist.
Die Senioren-Wohnanlage "Minna-Deuper-Haus" ehrt mit ihrem Namen eine Frau, die sich um die AWO und die Stadt Essen verdient gemacht hat.
Am 18. März 1993 wählten sich die Bewohner des Hauses einen Mieterbeirat. Er ist bis heute bemüht, die Interessen der Mieter zu vertreten. Das geschieht in enger Zusammenarbeit mit der AWO-Hausverwaltung und der Firma Sahle als dem Hauseigentümer.
Zuversichtlich treten die Mieter des "Minna-Deuper-Hauses" und mit ihnen der AWO-Ortsverein Bergeborbeck in ein neues Jahrzehnt.
Ernst Schmidt
Nach der großen Flutkatastrophe im Sommer stand die Arbeiterwohlfahrt im sächsischen Grimma mit fast leeren Händen da. Sämtliche Einrichtungen, von der Tagesunterkunft für sozial Schwache über die Sozialstation bis hin zum Kindergarten, haben unter der Flut gelitten, waren teilweise zerstört.
Sofort nach Bekanntwerden der Katastrophe in Sachsen begann auch im Kreisverband Essen der Arbeiterwohlfahrt eine Spendenaktion. Einzelne Mitglieder, Ortsvereine und Einrichtungen haben entweder selbst gespendet oder über Aktionen für die Flutopfer Spenden gesammelt. Dabei kamen über 10.000 Euro zusammen, die inzwischen in Grimma angelangt sind und eingesetzt wurden.
Zusätzlich wurden Sach- und Geldspenden an betroffene Bürgerinnen und Bürger verteilt, um die erste Not zu lindern.
Die Hilfe für die betroffenen Gebiete in den Bundesländern Sachsen und Sachsen-Anhalt waren dringend notwendig. Denn allein bei den Einrichtungen der Arbeiterwohlfahrt in den beiden Ländern belaufen sich nach der Schadensaufnahme auf rund 1,9 Millionen Euro . Die Spenden werden allerdings nachrangig eingesetzt. Das heißt, sie werden dann vergeben, nachdem bereits Mittel von Bund oder Land sowie der Aktion Mensch oder dem Deutschen Hilfswerk abgerufen wurden.
Ob die Sozialberatungsstelle, die 2 Kindertagesstätten oder der Freizeittreff "Fritz", - die Schäden an den Gebäuden und Einrichtungen können behoben werden.
Nach einjähriger Pause fand am 24.10. wieder das offene Skatturnier des AWO Kreisverbandes in der Geschäftsstelle am Pferdemarkt statt. Bei schönstem Herbstwetter fanden sich die ersten Spieler schon knapp zwei Stunden vor Turnierbeginn zum Warmspielen ein. Glücklicherweise hatte Anne Korsch und Rosemarie Eckendorf von ehrenamtlicher Seite, sowie Natalie Dietrichkeit und Marlies Höller vom Büro für offene Seniorenarbeit die Skat-Buffetvorbereitungen gerade abgeschlossen.
Gut eine Stunde vor Turnierbeginn war die Anzahl der angemeldeten Spieler bereits überschritten und zum Start hatten fast 50 Spielerinnen und Spieler ihre Plätze eingenommen. Die über Ingrid Wißkirchen organisierte Kartenspielspende der WAZ/NRZ fand also die entsprechenden Abnehmer, so dass an 12 Tischen in zwei 32er Runden fast 3 Std. gereizt, gestochen und gepunktet wurde.
Alle waren engagiert dabei und ließen auch den Spaß am Spiel nicht zu kurz kommen.
Gegen 19:00 Uhr stand der Sieger fest: Es gewann Rolf Jeschek den Geldpreis von 40 Euro . Der AWO-Wanderpokal wechselt nun in die Stifterschule nach Frintrop, bis er erneut ausgespielt wird. Neben den ersten 3 Geldpreisen wurden erneut eine hochwertige AWO-Uhr und 6 AWO-T-Shirts an die 10 Punktbesten vergeben. Darüber hinaus waren die Organisatoren stolz darauf, allen Beteiligten ein kleines AWO-Präsent-Mix überreichen zu können. So gab es für alle Beteiligten ein kleines Andenken an dieses Turnier.
Zum Gelingen des Turniers haben nicht zuletzt die schon erwähnten Helferinnen beigetragen, sowie Peter Hirdler, der für den ordnungsgemäßen Turnierverlauf, die Ausgabe der Startkarten und korrekte Auszählung der Punkte verantwortlich zeichnete. Hiermit Allen noch einmal herzlichen Dank.
Karlheinz Freudenberg
Die Golden Oldies präsentierten auf dem Sommerfest des Luise-Schröder-Sozialzentrums ihre neueste Nummer.
Unter dem Motto "Im Geheimdienst ihrer Heimleitung-Katernberg ist nicht genug" nahmen sie das Krimi-Genre satirisch aufs Korn.
Wieder einmal zeigten die Golden Oldies sich von einer völlig neuen Seite:
Gleich zu Beginn der Nummer wurde das Publikum mit den Klängen der James Bond-Titelmusik erst einmal gezielt in die Irre geführt, bevor die Golden Oldies ihren Suspense-Thriller der Superlative vom Stapel ließen.
In ihrer zweiten Konzeptaufführung nach "Ein Tag im Altenheim" galt es, den Mord an einem wichtigen Firmenbesitzer zu klären.
Die Nachforschungen führten den ermittelnden Kommissar Smartfart an die verschiedensten Orte, die von den "goldenen Ollen" augenzwinkernd musikalisch in Szene gesetzt wurden.
Wer am Ende der Täter ist, wird hier natürlich nicht verraten.
Die Golden Oldies haben diese Vorführung auch im September beim Seniorentag der AWO im Jugendzentrum Papestraße gezeigt.
So hatte jeder, der diese besondere Gruppe des Louise am Sommerfest verpaßt hat, noch einmal die Möglichkeit, sie sich anzusehen.
Den auf das Sommerfest folgenden Probetermin nutzten die Golden Oldies erst einmal zum Entspannen und Genießen der erfolgreichen Aufführung.
Ein Künstler lebt schließlich nicht vom Applaus allein, nette Worte bei Kaffee und Kuchen dürfen es auch manchmal sein.
Darum geht ein herzliches Danke von hier aus an alle Golden Oldies und ehrenamtlichen Helfer, die es uns erst ermöglicht haben, diese Aufführung auf die Beine zu stellen!
Ute Vondenhoff-Dost
Udo Pilzecker
Colin Becker
Seit Jahren machen wir "Herbstzeitlosen", die wir im Herbst unseres Lebens stehen, aber zeitlos sind, miteinander Theater. Unser mittlerweile recht umfangreiches Programm umfaßt viele Sketche und eine ständig wechselnde Playback-Show. Damit treten wir sehr erfolgreich in Seniorenheimen, AWO-Ortsvereinen, AWO-Clubs und bei öffentlichen und kirchlichen Veranstaltungen auf. Als besonders erfolgreich haben sich unsere beiden Lieder aus dem Film "Sister act" und der AWO-Song, der frei nach dem Beatles-Song "Love, love, love" von Karlheinz Freudenberg und unserer Rita für die AWO zum Lied "Die AWO ist für alle da" umgeschrieben wurde, erwiesen.
Zur Zeit arbeiten wir an unserem neuen Weihnachtsprogramm und intensiv an einem Theaterstück, das Anfang März 2003 Generalprobe haben soll.
Unser Hobby macht uns einige Arbeit, aber auch sehr viel Spaß. Wenn wir die fröhlichen Gesichter der Zuschauer sehen, besonders die leuchtenden Augen der Bewohner der Seniorenheime, dann wissen wir, daß wir mit unserem Tun vielen Menschen Freude bereiten.
Im Augenblick haben wir leider einen personellen Engpaß, bedingt durch Krankheit. Wir brauchen dringend Verstärkung für unsere Truppe, die z. Zt. aus 9 Damen und 1 Herrn besteht. Es wird für uns schwierig, einen guten Auftritt ohne Streß zu absolvieren, wenn von diesen 10 auch nur einer durch vorübergehende Erkrankung o.ä. ausfällt.
Also, lange Rede, kurzer Sinn: Wer hat Lust, in unserer Truppe mitzumachen??
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Alles ist erlernbar. Jeder macht einfach das, was er gerne tun möchte - z.B. sich ein passendes Playback-Lied aussuchen oder in unserem Stück eine kleine oder größere Rolle übernehmen, die ihm zusagt. Freude am Spiel ist ausschlaggebend.
Wir proben mittwochs von 14:00-17:00 Uhr im Gotthard-Daniels-Haus in Essen-Rüttenscheid, Katharinenstr. 9. Wer hat Mut und sieht sich mal bei uns um und bleibt dann vielleicht "hängen"? Sie werden mit offenen Armen aufgenommen!
Interessiert? Rufen Sie einfach Ingrid Wißkirchen, Tel.: 263805 an oder sprechen Sie uns bei einer Vorstellung an. Wir freuen uns auf Sie!
Knapp 20 TeilnehmerInnen folgten der Einladung der Gedächtnistrainingsgruppe der AWO Essen unter der Leitung von Christel Rotarius, um sich zu Methoden und Diagnoseformen zur Früherkennung von Gedächtnisstörungen, sowie zur Alzheimer-Krankheit informieren zu lassen.
Herr Dr. Fahnenstich referierte unterhaltsam und ohne unnötiges Fachchinesisch zu medizinischen Aspekten von Hirnleistungsschwächen, deren Ursachen und Therapiemöglichkeiten. Der Stellenwert des Gedächtnistrainings wurde auch aus fachlicher Sicht unterstrichen.
Neben den Gedächtnistrainingsübungen kommt dabei im Besonderen dem Kontakt und der Geselligkeit in den Gedächtnistrainingsgruppen grosse Bedeutung zu.
Mit vielen neuen Eindrücken und Ideen versorgt fand auch dieses Jahr das Gedächtnistrainingsseminar unter der Leitung von Christel Rotarius guten Anklang.
Die Gruppe der AWO-Gedächtnistrainerinnen hatte sich diesmal Ahaus für ihr Intensivseminar ausgesucht.
In die Planung für 2003 wurde ein Wochenende im April in Velen aufgenommen.
Darüber hinaus besteht weiterhin die Möglichkeit an den Fortbildungsreihen der AWO Essen für Spielleiterinnen zum Gedächtnistraining teilzunehmen.
Kontakt und Information unter:
Karlheinz Freudenberg
Tel.: 1897-407/417
Geschäftsstelle AWO-Essen
Pferdemarkt 5
oder die Referentin, Christel Rotarius,Tel.: 470537
In Erinnerung an Renate Reuschenbach, die sich während ihres gesamten Lebens sozial engagiert und in unzähligen Fällen direkte Hilfe geleistet hat, richtete die AWO Essen den Renate-Reuschenbach-Fond ein. Durch eine Spende der MTW Motor Group Friedrich Winkelmann GmbH mit zunächst 5.000 Euro ausgestattet (nachfolgend werden weitere jährliche Spendeneinzahlungen durch die MTW Motor Group erfolgen), soll mit diesem Geld der AWO die Möglichkeit gegeben werden, im Bereich der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, einzelnen Kindern und Familien unbürokratisch zu helfen. "Wir möchten, dass die Kinder nicht wegen der sozialen Lage der Eltern von der Teilnahme am allgemeinen Leben, wie Klassenfahrten oder Mitgliedschaft im Sportverein ausgeschlossen sind", benennt Herr Winkelmann als Beispiele für die Unterstützungsleistungen aus dem Fond, "die Förderung von Einrichtungen ist ausgeschlossen. Die Hilfe soll direkt dort ankommen, wo sie benötigt wird". Die Sozialarbeiter vor Ort und Leiterinnen der Kindertageseinrichtungen der AWO sind über den Fond und seine Zielsetzung informiert und können ab sofort Gelder für die Hilfemaßnahmen anfordern.
Vom 1. bis 10. November präsentierte sich die AWO mit der breiten Palette ihrer Angebote auf einem attraktiven Messestand in der Halle 6:
Viele informative Gespräche zu den Angeboten und das gute und preiswerte Café mit den stets frischen und leckeren Waffeln fanden bei den Gästen Zuspruch und Lob für die AWO. Es gelang sogar vor Ort neue Mitglieder zu werben. Der Reisekatalog 2003 wurde ebenfalls mit Erfolg vorgestellt.
Einige interessante Zahlen dazu: 15 ehrenamtliche Helfer leisteten zusammen etwa 1.400 Arbeitsstunden, über 1.200 Reisekataloge wurden an Interessierte ausgehändigt, 740 Eier, 74 Kilo Mehl, 34 Kilo Zucker, 74 Liter Milch und 110 Gläser Kirschen für die Waffeln verarbeitet, über 22 Kilo Kaffee mussten gefiltert und in Tassen gefüllt werden. Trotzdem hatten alle Beteiligten viel Spaß an der Sache.
Eerstmals feiert die KG Fidelio im Blumenhof in der Gruga, am Sonntag, den 9. Februar 2003, um 15:30 Uhr ihren beliebten, karnevalistischen Nachmittag, unter ihrem bekannten Motto:
"Mit viel Schwung -Karneval für Alt und Jung."
Nachdem der Saalbau Essen auf Grund der Umgestaltung z. Zt. nicht mehr zur Verfügung steht, hoffen wir mit dem neuen Ort eine gute Lösung gefunden zu haben.
Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn wir Sie wieder zahlreich bei unserer Veranstaltung begrüßen dürften und bedanken uns mit einem tollen Programm, extra für Sie.18a
Ab 15:00 Uhr spielt für Sie die bekannte Showkapelle "Remix" zur Unterhaltung auf.
Als Gäste sind im Programm u.a. Kurt Schöndeling (Büttenredner), Ulrich Müller (Stimmungssänger), Friedel Peters (Stimmenimitator) sowie die Tanzgarde der KG Fidelio. Ferner erhalten wir Besuch des Essener Stadt- und Kinderprinzenpaares.
Der Eintrittspreis beträgt trotz des umfangreichen Programms, sowie der stetigen Preiserhöhungen nur 8,00 Euro .
Karten sind hierfür wie immer beim Kreisverband der AWO, Pferdemarkt 5 bei Herrn Freudenberg, zweite Etage, Zimmer 225, oder unter Rufnummer 1897-417 erhältlich, sowie bei den Ortsvereinen.
Tischreservierungen werden wie bisher vorgenommen.
Günter Fust
Mit einer Ausstellung von Bildern der Malerin Tanja Podvalej feierte der Kunst- und Kulturkreis ein kleines Jubiläum. Zum 10. Mal wurde der Veranstaltungssaal der AWO in einen Ausstellungsraum verwandelt.
Die großformatigen Bilder der Künstlerin erzielten so ihre optimale Wirkung und ermöglichten viele interessante Gespräche.
Die Planungen für die Ferienfreizeiten 2003 laufen auf Hochtouren. Auch für den Sommer 2003 hat das Jugendwerk wieder tolle Reiseziele in Italien, Spanien, Frankreich, Holland und Deutschland ausgewählt. Eine Vorankündigung wird demnächst auf der Jugendwerks-Homepage unter www.jugendwerk-essen.de erscheinen. Den Reisekatalog "Ferien 2003" gibt es Anfang 2003 beim Jugendwerk, Pferdemarkt 7 oder unter 0201/233249.
In den Kindern- und Jugendhäusern sind Räume frei.
Das Jugendzentrum Schonnebeck bietet Platz für wöchentliche und einmalige Veranstaltungen.
Mutter-Kind-Gruppen, Bodybuilding-Gruppen im Kraftraum, Bewegungsgruppen und Gruppen bis 60 Personen können dort Räume für Veranstaltungen anmieten. Informationen gibt's direkt im Jugendzentrum Schonnebeck unter 0201/216770.
Ebenso besteht in Kupferdreh die Möglichkeit eine Teestube oder einen Veranstaltungsraum (insgesamt max. 100 Personen) anzumieten. Informationen zu den Räumen in Kupferdreh unter 0201/482871.
Nachdem 2001 zwei erfolgreiche Kabarettabende stattfanden, wurde Anfang November die Veranstaltungsreihe fortgesetzt. Das Jugendwerk präsentierte am 5.11.2002 im Julius-Leber-Haus Kabarett ohne Ulf mit ihrem Programm ,Ungeschminkt und schlecht rasiert'.
Jens Spörckmann und Sabine Wiegand bewegten sich zwischen sensibler Gesellschaftsanalyse, skurrilen Denkansätzen und messerscharfem Stumpfsinn und führten das Publikum mit hohem Unterhaltungswert durch verschiedene Szenerien.
Darüber hinaus konnten sich die Gäste über den netten jugendwerkstypischen Service, leckere Snacks und kalte Getränke freuen.
Der Abend hat allen Beteiligten viel Spaß bereitet, so dass das Jugendwerk die Kabarett-Reihe auch 2003 fortsetzen wird.
Auch dieses Jahr am 31. Oktober hieß es im "Carpe Noctem" wieder: "It's Halloween"!
Hexen, Fledermäuse, Vampire und Zombies tummelten sich ab 20 Uhr an der Theke und auf der Tanzfläche. Nach alter Tradition wurden die besten Kostüme prämiert. Als Hauptpreise gab es Freikarten für die vom Jugendwerk organisierte Kabarett-Vorstellung "Kabarett ohne Ulf", die am 5. November im Julius-Leber-Haus zu sehen war.
Die Halloween-Party war dieses Mal leider auch gleichzeitig die Abschiedsparty der beiden ehrenamtlichen Leiterinnen das Clubs: Andrea Sonnenschein und Judith Schlupkothen. Wir bedanken uns bei den beiden für ihr Engagement und freuen uns, dass sie dem Jugendwerk als freiwillige Mitarbeiter in anderen Bereichen erhalten bleiben.
Im Carpe Noctem wird es aber auch nächstes Jahr heißen: "Vorsicht, die Monster kommen - It's Halloween", denn der Club in der Joseph-Brenner-Straße wird noch dieses Jahr unter der neuen Leitung von Janine Thrun für Jugendliche aus Werden und Umgebung wiedereröffnet.
Es geht weiter!Glück auf!
Dieses Motto stand über einer ungewöhnlichen Veranstaltung zum Weltkindertag. An einem Samstag im September, zur besten Geschäftszeit, füllte sich die Essener City nicht nur mit Einkaufswilligen: tausendfacher Trommelwirbel machte auf die Rechte der Kinder aufmerksam. Die Kindertagestätten der AWO beteiligten sich mit einem Riesenaufgebot am Pferdemarkt und der Viehofer Straße.
Viele unserer Kinder haben in den Wochen vorher in ihren Kitas farbenfrohe und lautstarke Trommeln gebaut, mit ihren ErzieherInnen Rhythmen eingeübt und sind an diesem Tag mit ihren Eltern in die Stadt gekommen.
Eindrucksvoll mischten sie sich unter die regulären Besucher der Innenstadt, um die Erwachsenen wach zu trommeln und für eine kindgerechte Stadt zu demonstrieren. Auf ein Startzeichen unseres Oberbürgermeisters ließen die Kinder Tausende gelber Luftballons in den grauen Himmel steigen und marschierten anschließend in einem langen Demonstrationszug die Viehofer Straße hinauf bis zum Kennedyplatz zu einer eindrucksvollen Abschlußkundgebung.
Das, was die Flutkatastrophe in vielen Städten angerichtet hat, hat uns alle sehr geschockt, "Auch uns Kinder" (Johann 5 J.).
Also beschlossen wir Spenden an unseren Eltern-Kennenlern-Nachmittagen für eine AWO-Tagesgruppe in Grimma zu sammeln.
Wir, die kleinen Strolche, hatten die Ehre den 1. Spendenverkauf durchzuführen.
Franz (5 J.) und Johann (5 J.) gingen mit Evelyn einkaufen, um am nächsten Tag mit Jennifer einen Streusel- und einen Birnenkuchen zu backen. Schon voller Aufregung wie viel Spenden wir wohl zusammenkriegen würden, machten wir uns an's Kuchenbacken - und backten die Weltbesten Streusel- und Birnenbuchen.
Wir bauten im Flur ein Café auf, boten unseren Kuchen, Kaffee sowie Säfte an. "Du hast den Tee vergessen aufzuschreiben" (Johann) ? und Tee und warteten ungeduldig auf die Eltern. Nach und nach kamen immer mehr zum Kennenlernnachmittag und die Schlange vor unserem Café wurde immer länger und länger ?
Während Sabine anfing zu schwitzen, haben wir in aller Ruhe weiterverkauft. Als auch das letzte Stück Kuchen verkauft war, hatten wir tatsächlich 50 Euro eingenommen! (Die Eltern waren sehr spendabel!) Wir waren ziemlich stolz!!
"Boahh, so viel !!!" (Franz). Auch die beiden anderen Gruppen sammelten Spenden durch Kuchenverkauf: die Mirabilis-Gruppe sammelte 39 Euro und die Wilde 13 sammelte 48 Euro ein, und so kamen wir schon auf 137 Euro !
In einer unserer Teamsitzungen beschlossen wir von den Einnahmen unseres Flohmarktes auch noch etwas zu spenden und so kamen wir insgesamt auf 256 Euro !
Franz, Johann, Sebastian (5 J.) und Jennifer brachten das Geld dann noch zusammen zur Sparkasse und überwiesen es nach Grimma.
Franz: "Für 250 Euro kann man sich ja schon ein Traumhaus kaufen! Dann können die sich ja ganz viel Spielzeug holen!"
Johann: "Gaaanz viele ferngesteuerte Autos"
Jetzt ist das Geld auf dem Weg nach Grimma, und wir sind sehr gespannt, ob wir mal etwas von den Kindern aus der Tagesgruppe hören ?
Franz,Johannund Jennifer
Die Hochwasserkatastrophe im August in Ostdeutschland war auch Thema in den AWO-Kindertagessstätten.
Auf Initiative von Kindern, Eltern und mit Unterstützung der Mitarbeiterinnen wurden Spendenaktionen organisiert. In Elterncafes, vorbereitet, gestaltet und durchgeführt mit tatkräftiger Unterstützung der Kinder, wurden selbstgebackene Kuchen, Pralinen, Marmeladen und sogar Essig für einen guten Zweck verkauft. Sogar eine Tombola wurde organisiert.
Als ein Beispiel für die vielfältigen Aktionen veröffentlichen wir den untenstehenden Bericht von Franz und Johann, beide 5 Jahre alt aus der Kindertagesstätte am Ruhrkolleg. Aufgezeichnet wurde diese Aktion von Jennifer, ihrer Betreuerin.
Insgesamt wurde in den Kitas Frintroper Höhe, ABC-Siedlung und Am Ruhrkolleg die stolze Summe von über 1.000 Euro eingenommen und in die Hochwasserregionen überwiesen.
Stimmt, aber korrekter sollte man sagen: 25 Jahre Seniorenclub Butzweg 5.
Der Seniorenclub Butzweg konnte im Oktober 1977 in der Tagesstätte des Wilhelm Heine Hauses der Arbeiterwohlfahrt an selbiger Adresse seinen Betrieb aufnehmen. Die Überlegung des Ortsvereinsvorstandes, einen Seniorenclub ins Leben zu rufen, entstand schon viel früher. Zur Zeit der Grundsteinlegung für das Seniorenwohnhaus Butzweg 5 wurde der Beschluß gefaßt, einen Seniorenclub in Bochold zu gründen. Die ersten Clubnachmittage mit selbst gebackenem Kuchen wurde im Gemeindesaal der Matthäus-Kirche abgehalten, allerdings in unregelmäßigen Abständen. Unregelmäßig, da zu dieser Zeit die Helferinnen und Helfer zum Teil noch berufstätig waren und eine Clubleiterin noch nicht gefunden war. Wer aber damals schon dabei war und es heute auch noch ist, also Frau der ersten Stunde, ist Trude Mergen.
Als nun das Seniorenwohnhaus bezogen und die Tagesstätte eröffnet war, hieß es den Seniorenclub Butzweg in den geplanten Räumlichkeiten zu installieren. Die offizielle Eröffnung wurde geplant, eine Seniorenclubleiterin war jedoch noch nicht gefunden. Was also tun? Da kamen Horst Radke und Heinz Buchholz auf die Idee Helga Rabe mit den Worten "Helga, wir haben bis jetzt keine Seniorenclubleiterin gefunden, suchen aber weiterhin, würdest Du die Leitung des Seniorenclubs für sagen wir 3-4 Wochen übernehmen ????" zu überreden diesen Job zu übernehmen. Die Idee war goldrichtig denn Helga Rabe sagte zu. Nur das aus den 3-4 Wochen mittlerweile 25 Jahre geworden sind! Zusammen mit Trudi Mergen, ihrer Stellvertreterin und Kassiererin, leitet Sie nun seit dieser Zeit ununterbrochen den Seniorenclub Butzweg des AWO-Ortsvereins Bochold. Mit dabei auch heute noch als Helferin der ersten Stunde ist Toni Behrend.
Da der Club schnell eine Stärke von bis zu 100 Seniorinnen und Senioren erreicht hatte und an den Montagnachmittagen in der Regel 80-90 Personen anwesend waren musste natürlich für die entsprechende Anzahl Helferinnen und Helfer gesorgt werden. In den letzten 25 Jahren ist es der Clubleitung gelungen, einen Helferstab von etwa 10 Personen zu halten.
Aber Seniorinnen und Senioren wollen sich natürlich nicht nur unterhalten, sie wollen auch unterhalten werden. So wurden und werden natürlich noch immer in regelmäßigen Abständen Tanznachmittage veranstaltet. Mehrmals im Jahr werden Bustouren ins Grüne mit Kaffee und Kuchen geplant und durchgeführt. Auch die Geburtstage der Clubmitglieder sind willkommene Anlässe und werden in regelmäßigen Abständen gefeiert. Bei Mitgliederzahlen um die 100 kann man sich lebhaft vorstellen, dass eigentlich immer etwas besonderes auf dem Programm steht. Aber damit nicht genug. Die Weiterbildung wird ebenfalls groß geschrieben. Informationsnachmittage und Diskussionsrunden mit Repräsentanten der Polizei, Politik und des Kreisvorstandes und Geschäftsleitung der AWO stehen regelmäßig auf der Tagesordnung. An den Besucherzahlen läßt sich jede Woche Montags ablesen, dass das Programm sich einer grossen Beliebtheit erfreut und ein Beweis der guten Arbeit der Clubleitung mitsamt aller Helferinnen und Helfer ist. Besondere Veranstaltungen werden natürlich vor allem zu Karneval, den Osterfeiertagen und zu Weihnachten mit großer Teilnehmerzahl durchgeführt. Hierzu werden unter anderem auch eigene Programme der Mitglieder vorgeführt. Es sind alles Nachmittage angeregter Diskussion, freudigem Austausch und es wird herzlich gelacht.
Zum 25-jährigen Jubiläum nun hatte sich die Clubleitung etwas ganz besonderes einfallen lassen. Das umfangreiche und vor allem äußerst unterhaltsame Programm beinhaltete die Darbietung eines Männerchores und der Auftritt des Borbecker Ricki-Ballets. Dazu gab es Musik von Karl-Heinz Rösel. Und aus Anlaß des Jubiläums wurde alles zu Preisen wie früher, nämlich denen vor 25 Jahren, angeboten! Auch der Kuchen wurde wieder selbst gebacken und, natürlich gespendet. Es war wieder einmal eine sehr gelungene und äußerst kurzweilige Veranstaltung.
In der Hoffnung, dass der Seniorenclub Butzweg des AWO Ortsvereins Bochold noch lange bestehen bleibt, wünsche ich allen ein herzliches "Glück Auf" für die Zukunft.
Einer aussem Club
Seit fünf Jahren bekocht der AWO-Kochclub Rellinghausen-Stadtwald sich selbst und seine Gäste - sehr häufig mit Gastköchinnen und -köchen, wobei es neben deutsch bislang auch französisch, türkisch, portugiesisch, griechisch, italienisch, irisch und spanisch duftete und schmeckte.
AWO-Ortsvereinsvorsitzender Karl Knebel beglückwünschte den Kochclub zu dieser Geschmacksnerven und nationale Küchen verbindenden Tat mit einem Blumenstrauß für Brunhilde Kallmeyer. Glückwünsche - zudem Lieder und viele Kerzen - gab es auch für Kochclubgründungsmitglied Ruth Schäfer zum 79. Geburtstag, der auf den gleichen Tag fiel.
Gekocht wurde an diesem Jubiläumstag übrigens nicht, aber durchaus gut gegessen: Das Buffet war von den Mitgliedern zu Hause vorbereitet worden, damit einmal ohne gemeinsame Vorarbeit genossen werden konnte.
AWO-Mitglieder, die im nächsten Jahr an Tagesfahrten mit dem OV-Bredeney teilnehmen möchten, können sich für Restplätze in unserem Reisebus bei der Vorsitzenden Renate Sommer, Tel.: 466497 vormerken lassen.
Alle AWO-Mitglieder zahlen im OV-Bredeney den gleichen Reisepreis.
Wir fahren ca. 4 mal jährlich zwischen 10:00 und 11:00 Uhr am Rathaus Bredeney ab.
Die Rückkehr ist in der Regel zwischen 18:00 und 19:00 Uhr, und daher auch für ältere Teilnehmer geeignet.
Die Termine für 2003 stehen noch nicht fest.
Renate Sommer
Der AWO-Computer Club bietet Hilfe für Erwachsene und Senioren an
Das Herbstsemester hat bei den verschiedenen Bildungseinrichtungen in Essen begonnen. Viele Bildungseinrichtungen bieten eine breite Palette an Computerkursen an. Besonders bei "Computerneulingen" besteht die Notwendigkeit, das Erlernte unmittelbar anzuwenden und zu üben. Häufig haben diese Teilnehmer nicht oder noch nicht die Gelegenheit, an einem häuslichen PC zu trainieren. Einige zögern sicherlich auch noch mit der Anschaffung eines eigenen PC. Auch für diese Zielgruppe bietet der Computer-Club der AWO-Bergerhausen seine Unterstützung an. Der Computer-Club für Erwachsene und Senioren in Essen-Bergerhausen in der Weserstraße 82 besteht seit Februar 2001. Ein Team von zehn ehrenamtlichen Mitarbeitern hält den Betrieb aufrecht und hilft den Besuchern bei allen Fragen und Problemen rund um den PC. Die sechs PC-Plätze, die den Gästen zur Verfügung stehen, haben alle einen Internetzugang. Jeder Gast kann ohne Zeit- und Erfolgsdruck entsprechend seinen Wünschen und Bedürfnissen an einem der PC-Plätze üben und experimentieren. Der Computer-Club ist geöffnet zu folgenden Zeiten:
Montags von 16:00-20:00 Uhr, dienstags und mittwochs von 9:30-12:30 Uhr, donnerstags und freitags von 15:00-18:00 Uhr. Während der Öffnungszeiten ist der Computer-Club erreichbar unter der Tel.-Nr. 2697508 oder 2697609. Weitere Informationen stehen auch auf der Homepage des Computer-Clubs unter der Adresse:
http://www.cneweb.de/home/awo.bbb/
Anläßlich des 20-jährigen Bestehens lud der Leiter der Begegnungsstätte Bolsterbaum 49, des Ortsvereins Essen-Katernberg, Walter Gutzeit in die Gaststätte "Max" ein. Der Ortsvereinsvorstand, das Helferteam, die Clubmitglieder, aber auch viele Gäste folgten der Einladung und gratulierten dem Initiator und Begründer dieser Begegnungseinrichtung und dankten für die tatkräftige ehrenamtliche Arbeit.
Begegnungen ermöglichen, neue Kontakte schaffen, ein Ort gemeinsamer Freizeitgestaltung, des politischen Austausches, des Rates und der Information zu betreuen, dies war vor 20 Jahren - zur Zeit der ersten Zechenstilllegungen im Essener Norden - ein Gebot der Stunde. Unter den Begriffen Nachbarschaftsgruppe und Männerkreis firmieren noch heute Angebote, die Woche für Woche organisiert und mit Leben gefüllt werden wollen. Dafür sprachen u.a. der Vorsitzende des Kreisverbandes der Arbeiterwohlfahrt Essen Michael Franz, der Ortsvereinsvorsitzende Hans-Gerd Grunwald, Rats- und Bezirksvertreter der SPD Essen-Katernberg und die Heimleitung des Louise Schroeder Sozialzentrums Christel Paul, Walter Gutzeit und seinem Team ihren Dank aus.
Jeden Mittwoch treffen sich Schachspielerinnen und Schachspieler in der Zeit von 15:00-18:00 Uhr im Kulturforum am Dreiringplatz.
Zur Zeit sind noch einige Schachbretter frei, so daß Interessierte vorbeikommen können um sich unverbindlich zu orientieren. Eine förmliche Anmeldung ist nicht erforderlich; Teilnehmerbeiträge werden nicht erhoben.
Am Sonntag dem 17.11.2002 um 15.00 Uhr veranstaltete das Kurt-Schumacher-Zentrum ein Konzert des Vokalensembles "Aleko" aus St. Petersburg. Die fünf, am staatlichen Konservatorium von St. Petersburg ausgebildeten Sänger, boten ein abwechslungsreiches Programm, mit russisch-orthodoxen Kirchengesängen und russischen Volksliedern und Romanzen auf hohem musikalischem Niveau.
Am Samstag, den 5.Oktober, um 15.00 Uhr, veranstaltete der AWO-Ortsverein-Überruhr im großen Saal des Kurt-Schumacher-Zentrums ein herbstliches Weinfest, nicht nur für Mitglieder. Bei Wein und Zwiebelkuchen kamen die ca. 80 anwesenden Senioren nicht zuletzt dank des Alleinunterhalters "Hansi" aus Oststadt in Stimmung.
Bei herrlichem Sonnenschein, fuhren wir am 3. September 2002 mit 2 Bussen, 103 Mitglieder aus dem Ortsverein Haarzopf, zum Landhaus Capellen, Gescher. Dort wurden wir von einem Kiepenkerl mit einem Schnaps empfangen.
Später erzählte er uns etwas über Münsterländer Traditionen, und machte mit uns, nach einem reichhaltigen Mittagessen, einen Spaziergang, durch die Umgebung.
Nach Rückkehr stand ein großes Kuchenbuffet bereit. Bis zu unserer Abfahrt 18:00 Uhr, gab es Musik und Tanz.
Da wir so schöne Stunden erleben durften, waren alle zu dem Aufruf "Spende für Grimma", auch sehr Spendenfreudig.
Ich konnte am anderen Tag, 1.000 Euro vom Haarzopfer Senioren Treff überweisen.
Marianne Meuer-Funk
Die 51. Mehrtagesreise führte in die Vulkaneifel und nach Luxemburg
Seit dem Oktober 1977 hat der Ortsverein Werden jeweils im Herbst und im Frühsommer eine Fünftages- bzw. eine Sechstagesreise in seinem jährlichen Veranstaltungskalender. Die Planung, Ablaufgestaltung mit den täglichen Rundfahrten und Besichtigungen sowie die Betreuung und Reiseleitung wurde und wird von der OV-Vorsitzenden Christa Knorr und ihrer Stellvertreterin Anne Ott vorgenommen. Walter Heininger, Hauptkassierer im OV Werden, berichtet nachstehend über die 51. Mehrtagesreise seines Ortsvereins:
Das malerische Dörfchen Meerfeld, am größten Maar der Westeifel, in einem der schönsten Urlaubs- und Wandergebiete Deutschlands gelegen, war Ziel der AWO-Reisegruppe. Dieser, um 400 Einwohner zählende Ort, wurde zu einem der schönsten Dörfer in Rheinland-Pfalz gewählt. Über Ahrweiler, mit herrlichen Fachwerkbauten und Deutschlands einzigen alkalischen Thermalquellen, am Nürburgring vorbei erreichten wir Bad Bertrich. Dieses ehemals kurfürstlich, klassizistische Staatsbad, idyllisch zwischen den Eifelmaaren und Mosel eingebettet, heute mit südlichem Charme, lud länger zum "Verweilen" ein. In der wald- und kuppenreichen Eifellandschaft fanden wir dann unsere "Bleibe" für fünf Tage.
Start nach Luxemburg am nächsten Morgen. In diesem kleinen, meist unter Fremdherrschaft regiertem Staat, sind in der Hauptstadt Luxemburg überall Zeichen des Großherzogtums zu sehen. Vom Konstitutions-Platz mit dem Denkmal der "Goldenen Frau" hatten wir einen herrlichen Blick auf das Petrußtal. In der tiefgelegenen Altstadt, umgeben von steilen Felsen und alten Befestigungen, waren noch Teile der unterirdischen Gänge der Kasematten zu sehen. Dieses, in den Felsen gesprengte, 23 km lange Netz ist seit 1994 von der UNESCO als Weltkulturerbe aufgenommen. Bei einer Stadtrundfahrt wurden wir mit den Sakralbauten wie Michaelskirche und altertümlichen Kultstätten, mit Museen, Denkmälern und Palais vertraut gemacht. Auch über die Neuzeit wurden wir informiert. Die Banken (allein 200 ausländische) sind ein Viertel für sich. Das Neubaugebiet, teils fertig, teils im Bau, mit Schulen, Kindergärten, Wohnungen für die ausländischen Nationen wird eine fast selbständige Bankstadt. Mit einem Teil unserer Steuergelder wurde und wird hier gearbeitet, war die Meinung der Reisegruppe.
Durchs Müllertal mit seinen bizarren Felsen und an den Sendemasten von Radio Luxemburg vorbei, besuchten wir Vianden. Das Schloß, in der romanischen und gotischen Zeit eine der feudalsten Residenzen, zählt heute noch zu den bedeutendsten Baudenkmälern Europas. Saarbrücken, Hauptstadt des Saarlandes, war nächstes Ziel. Beim Stadtbummel konnten wir alle Stilrichtungen von Gotik über Barock bis Klassizismus an alten Gebäuden wie Rathaus, Schloßkirche, Marktbrunnen oder "Alte Brücke" bewundern. Vom Schloß aus, das Historisches- sowie Vor- und Frühgeschichtliches Museum beherbergt, konnte man die ganze Stadt überblicken, mit den großen Einkaufszentren der Neuzeit. Durch den Hunsrück fuhren wir weiter nach Bernkastel-Kues. Das mit herrlichen Fachwerk- und urigen Weinhäusern bestückte Moselstädtchen zeigte sich bei Sonnenschein von seiner schönsten Seite.
Die "Älteste Stadt Deutschlands", Trier, durfte bei dieser Reise nicht fehlen. Das Wahrzeichen, Porta Nigra sowie die Römerbrücke, die älteste nördlich der Alpen, sind Zeugen aus dem zweiten Jahrhundert.
Wachgerüttelt und dreisprachig wurden wir bei einer Stadtfahrt mit dem Römer-Express über "Altes und Sehenswertes" informiert. Von der römischen Palastaula (heute die Basilika) über Amphitheater und kurfürstlichem Palais bis zum Geburtshaus von Karl Marx sahen und hörten wir alles Wissenswerte.
Nach einem Stop am Meerfelder Maar ging beim Abschiedsabend, mit viel Gesang, Musik und Tanz und einer "Bombenstimmung", ein erlebnisreicher, schöner Tag zu Ende. Bei der Heimreise wurde die alte Kaiserstadt Aachen angefahren, wo sich "Altes" mit der Neuzeit harmonisch verbindet. Dom und gotisches Rathaus und moderne Fußgängerzonen mit südlichem Flair ergänzen sich gegenseitig. Über das niederländische Roermond mit Parkanlagen, denkmalgeschützten Bauten und modernen Einkaufszentren erreichten die AWO-Senioren Werden, wo eine erlebnisreiche Reise mit viel Kultur, mit modernen Städtebildern und den herrlichen Fahrten durch die Eifel ihr Ende nahm.
Walter Heininger
Auch in diesem Jahr haben Mitglieder und Freunde des Ortsvereins Überruhr, mit der Unterstützung des OV Kupferdreh, ein Reise in die neuen Bundesländer unternommen. Das Ziel war Lohmen am Gardersee. Von dort aus machten wir Touren nach Warnemünde und der Hansestadt Rostock. Schwerin mit der Stadtführung und dem wunderschönen, sehenswerten Schloß war eine Wucht. Von Waren aus, eine Dampferfahrt auf dem Müritzsee, bei fast zu heißem, sonnigen Wetter, kam bei allen Teilnehmern der Reise gut an. Die Hansestadt Wismar hatte mit Stadtführer auch sehr viel zu bieten. Am letzten Tag stand noch Güstrow auf dem Programm.
Dann fuhr Arno uns wieder nach Hause, was uns allen sehr leid tat, denn wir wollten noch bleiben. Beschlossene Sache, wir fahren nächstes Jahr wieder.
Gertrud Walter
... und neben den regelmäßig durchgeführten Wanderungen organisierten die Wanderfreunde der AWO Essen einen Ausflug nach Stadtlohn-Büren (s. Foto) und zwei Besichtigungen des zwischen Bredeney und Kettwig gelegenen Wetteramtes.
Dort führte man die jeweils etwa 30 Personen starken Gruppen durch die Arbeitsräume dieser Behörde. Auch die Außenanlage mit ihren zahlreichen Mess-Stationen wurden erklärt. Vor dem Hintergrund der Hochwasser-Katastrophe verfolgten die Gruppen aufmerksam die dort gegebenen Auskünfte zur metereologischen Prognosefähigkeit der Wettervorhersagedienste.
Karlheinz Freudenberg
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SeniorenBehinderte nach Rücksprache
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Die Zukunft des Sozialstaates stand im Mittelpunkt der Bundeskonferenz der Arbeiterwohlfahrt am 6. und 7. September in Aachen. Das Grundsatzpapier mit dem Titel "Soziale Demokratie im Wandel" wurde von den 420 Delegierten einstimmig verabschiedet.
Mit diesem Grundsatzpapier hat die AWO Position bezogen und den Maßstab für die Sozialpolitik der Bundesregierung festgelegt. Dringend gefordert sind aus Sicht der AWO:
Zur Sicherung der Finanzierungsgrundlagen des Sozialstaates fordert die AWO, Selbständige und Beamte in das gesetzliche Sozialversicherungssystem einzubeziehen und Einkommen aus Vermögen und Kapital zu berücksichtigen.
"Die zunehmende Ausgrenzung von sozial Schwachen muss ein Ende haben!" verlangte AWO-Vorsitzender Dr. Manfred Ragati. Ein gerechteres Steuersystem und eine gerechtere Verteilung von Arbeit könnten dazu beitragen.
Zur Vermeidung einer Pflegekatastrophe und zur Sicherstellung einer Pflege, die die Interessen, Wünsche und Bedürfnisse der Pflegebedürftigen berücksichtigt, bedarf es dringend einer Erhöhung der Beiträge zur Pflegeversicherung. "Bereits heute fehlen in den ambulanten Diensten und stationären Einrichtungen rund 40.000 Pflegekräfte." heißt es in der einstimmig verabschiedeten Resolution der Bundeskonferenz. Die Zahl von z. Zt. zwei Millionen Pflegebedürftigen werde in wenigen Jahren auf drei Millionen ansteigen. Um den Bedarf an Pflegefachkräften zu decken, müsse endlich ein bundesweit einheitliches Ausbildungsgesetz in Kraft treten.
Zu den positiven Aspekten des Hartz-Papieres zählt Paul Saatkamp, Sprecher der Nationalen Armutskonferenz Deutschlands und Bezirksvorsitzender der AWO am Niederrhein, das Aufweichen verhärteter Fronten und die Tatsache, dass damit das Thema "Arbeitslosigkeit" - aus seiner Sicht eines des schwerwiegendsten und dringendsten gesellschaftlichen Probleme - wieder in den Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion gerückt werde.
Distanzierter äußerte sich Saatkamp zu einigen Eckpunkten des Papieres. "Wir werden sorgfältig prüfen, ob Vorteile und Lasten dieses "neuen Weges" sozial gerecht und vertretbar verteilt werden. "Kürzungen des Arbeitslosengeldes, die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe und die angedrohten Sanktionen müssen, seiner Meinung nach, auf den Prüfstand. "Diese Maßnahmen schaffen keine zusätzlichen Arbeitsplätze. Sie verschärfen lediglich die ohnehin bereits gravierende Armutsproblematik in unserem Land", begründet Paul Saatkamp seine Kritik an Vorschlägen des Hartz-Papieres. Dieser Neuanfang dürfte nicht nach dem von Ernst Bloch formulierten Grundsatz erfolgen, "Wenn es für alle nicht mehr reicht, springen die Armen ein." Bei dem Leitmotiv "Fördern und Fordern" vermisst Saatkamp das "Mitnehmen" derjenigen, die nicht oder noch nicht in der Lage sind, das geforderte "neue Tempo" mit zu gehen.
Am Sonntag, dem 10.11.2002 um 11.00 Uhr, fand im Kurt-Schumacher-Zentrum, im Beisein der Künstler Bernhard Soete und Gabriele Werth die Eröffnung der Ausstellung "Weis(s)heiten" & "Blütenzauber" statt.
Der Essener Hobbykünstler Bernhard Soete entdeckte schon früh seine Fähigkeit mit Kohle und Bleistift Gegenstände zeichnerisch auf Papier zu bringen. Mehr und mehr ist er zu großflächiger Darstellung in Acryl auf Leinwand übergegangen. Thema seiner "Weisheiten" ist die Darstellung von Objekten aus der Alltagswelt. Sein Hauptaugenmerk liegt dabei auf deren Hervorhebung sowohl im übertragenen als auch im wörtlichen, plastischen Sinne.
Ergänzt und unterstrichen werden seine Werke durch die "Blütenzauber"-Fotographien von Gabriele Werth, die den Betrachter dazu anregen will, sich Zeit zu nehmen und die Sinne zu öffnen, um das Besondere und Wunderbare im Alltäglichen zu entdecken. Ihre Natur-Fotografien laden dazu ein, die Seele baumeln zu lassen und den Blick ganz auf den Augenblick zu lenken.
Die Ausstellung kann noch bis zum 31.12.2002 täglich im Foyer des Kurt-Schumacher-Zentrums besichtigt werden.
Herbert Reinhardt
Ilse Anton gehörte über viele Jahre mit zu den Künstlerinnen und Künstlern, die in der Vorweihnachtszeit in AWO-Einrichtungen auftreten. Ihre Rezitationen und Vorträge begeisterten immer wieder das Publikum.
Honigmelone mit Parmaschinken
Zutaten für 4 Personen: 1 Honigmelone; 8 Scheiben Parmaschinken
Melone abschälen und in 8 gleiche Stücke schneiden und mit Parmaschinken umwickeln.
Entenbrust mit Rotweinsoße, Kroketten und Rotkohl
Zutaten für 4 Personen: 4 Entenbrüste (ca. 250-300 g); 2 Zwiebeln oder Schalotten;Rotwein oder Brühe; Kroketten; Rotkohl
Die 4 Entenbrüste mit Haushaltspapier trocken tupfen, von beiden Seiten gut salzen und pfeffern. 2 Zwiebeln oder Schalotten schälen und in Ringe schneiden unddiese dann gleichmäßig auf der Fettpfanne vom Backofen verteilen.
Backofen auf 190 Grad (Umluft) erhitzen, Entenbrust mit der Haut nach unten auf die Fettpfanne legen. Dann in den vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene.
Nach ca. 15 Minuten mit Rotwein oder Brühe ablöschen, nach weiteren 10 Minuten die Entenbrust wenden und immer wieder mit Rotwein oder Brühe ablöschen.
Nach ca. 10 Minuten die Entenbrust herausnehmen und warm stellen, den Bratensud durchsiebenund mit ca. 1 Glas Rotwein auffüllen.
Dies dann in einem Topf aufkochen.
Kroketten (wir nehmen der Einfachheit halber fertige aus der Kühltruhe) in der Friteuseca. 3 Minuten backen.
Dazu Rotkohl am besten aus dem Glas nur erhitzen (oder wer mag auch selbst gekocht).
Heiße Birne mit Sahne
Zutaten für 4 Personen: 1 Glas Birnen; 1 mal Sprühsahne; Schokoraspeln
Die Birnen in einem Topf erhitzen und in Dessertschalen füllen,mit Sahne und Schokoraspeln verzieren.
Guten Appetit wünscht Tina Fellensiek!