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Fünf Tage nachdem der Zyklon Nargis unbeschreibliche Schäden im südostasiatischen Myanmar angerichtet hat, ist ein Einsatzteam von Aktion Deutschland Hilft (ADH) in Rangun eingetroffen. Drei Vertreter des Bündnisses, bei dem AWO International Mitglied ist, berichten aus der Region und unterstützen die Koordination der Hilfsmaßnahmen.
Die ADH-Mitgliedsorganisation ADRA legte inzwischen erste Berichte aus dem Irrawady-Delta vor. Demnach hat der Wirbelsturm dort schlimmere Schäden verursacht als der Tsunami im Dezember 2004. Im Gebiet Piensalu starb ein Drittel der Bevölkerung. Der Wirbelsturm wurde von einer dreieinhalb Meter hohen Flutwelle begleitet, die alles mit sich riss und lebende wie tote Menschen viele Kilometer weit ins Land spülte. Noch sind keine genauen Angaben über die Gesamtzahl der Todesopfer möglich. Heute meldete die Militärregierung mindestens 80.000 Tote. Unbestätigte Schätzungen liegen weit höher.
Immer noch wird die internationale Katastrophenhilfe durch die Militärregierung erschwert. Ausländern ist es nicht möglich, ins Delta des Irrawady zu reisen, allerdings konnten die einheimischen Mitarbeiter der Hilfsorganisationen mit der Verteilung von Nahrungsmitteln, Trinkwasser und den wichtigsten Hauhaltsutensilien beginnen. Die internationale Gemeinschaft geht davon aus, dass die letzten Vorräte der Bevölkerung in den nächsten Tagen aufgebraucht sein werden und befürchtet den Ausbruch von Epidemien.
AWO International bittet dringend um Spenden an Aktion Deutschland Hilft, um schnelle und effektive Hilfe zu ermöglichen:
Spendenkonto: 10 20 30
Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00
Spendenhotline: 0900 55 10 20 30
Stichwort: Zyklon Birma / Myanmar