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AWO, Caritas und die evang. Kirchengemeinde Essen-Borbeck beteiligen sich an dem Bundesprojekt Integrationsvereinbarungen
2005 wurde mit der Änderung des Zuwanderungsgesetzes die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) eingerichtet. Sie wird vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gefördert. Sie wird in Essen von der Arbeiterwohlfahrt und dem Caritasverband durchgeführt.
Die Migrationsberatung setzt so früh wie möglich nach der Einreise nach Deutschland ein und zielt darauf, Neuzuwanderer möglichst schnell in die Lage zu versetzen, ihr Leben eigenständig zu regeln und Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Die Migrationsberatung ist seit einigen Jahren auch zuständig für die Zuwanderer die länger in Deutschland leben und einen Integrationsbedarf haben.
In der Beratung werden
Die daraus abgeleiteten Vereinbarungen sind Grundlage der weiteren Beratung.
Gleichzeitig hat diese Beratung auch Konsequenzen für die Zuwanderer. Die Einhaltung der Vereinbarungen und der Besuch der Sprach- und Integrationskurse ist verpflichtend.
Zuwanderer erhalten Beratung, Information, Unterstützung, Vermittlung und sozialpädagogische Begleitung - vor, während und nach den Integrationskursen.
Das Ziel ist die gesellschaftliche Integration für gleichberechtigte Teilnahme am Leben.
Essen ist Modellstandort; laut neuem Konzept der Bundesregierung wird seit dem 01.April 2011 das Instrument der Integrationsvereinbarung in einer 18-monatigen Modellphase bundesweit erprobt. Ziel der Vereinbarung ist es, eine Verbesserung der Integrationsförderung durch eine intensive Kooperation der Akteure auf regionaler Ebene zu schaffen. Kooperationen bestehen unter anderem mit den Integrationsagenturen der Wohlfahrtsverbände, der Ausländerbehörde in Essen, dem Netz der Sprachkursanbieter, der Agentur für Arbeit und dem Job Center und mehreren Abteilungen der Stadt Essen.
In NRW wurden Hamm und Essen als Modellstandorte ausgewählt.